Archiv für den Monat: Mai 2014

Jacob Cement Cup 2014

Jacob Cement Cup 2014 am 15.08.2014 in Flensburg

Sei dabei, wenn es am 15.08.2014 wieder heißt: Jacob Cement Cup 2014

Die Generalprobe geht in die 13. Auflage

Natürlich spielen die Hausherren der SG Flensburg Handewitt gegen den dänischen Erstligisten Aalborg Håndbold.
Gespielt wird in der FLENS-ARENA, Campusallee 2, 24943 Flensburg
Voraussichtlicher Anpfiff wird um 19:00 Uhr sein.

Bis jetzt ist die SG ungeschlagen und versucht auch dieses mal wieder den Ziegelsteinpokal zu verteidigen.

Bei der 12. Auflage des Jacob Cement Cup’s setzte sich Flensburg gegen das dänische Team BSV Bjerringbro-Silkeborg mit 31:24 (16:13) durch.

Tickets gibt es bereits ab EUR 6,00,- und es wird sich lohnen, das traditionelle Saisoneröffnungsspiel der SG Flensburg Handewitt der Saison 2014/2015 zu besuchen:

UPDATE: Sieger des Turniers wurde der SG Flensburg Handewitt. Die Fördestädter gewannen durch ein 29:23 (16:13) über den dänischen Vizemeister Aalborg Haandbold zum 13. Mal den Jacob Cement Cup.

Video zur Siegerehrung:

Handball Harz Tipp

Handball Harz Tipps

Hinweis: Unten gibt es ein kleines Gewinnspiel für die ersten 10 Kommentare =)

 

Handball Harz Bezeichnung

Da ich verschiedene Begriffe benutze, um Handball Harz zu beschreiben, möchte ich erst einmal unterschiedliche Bezeichnungen erklären. Nachher weiß sonst keiner, was ich meine. 😉
Handball Harz hat viele Bezeichnungen – der Begriff „Handball Harz“ und „Handball Backe“ wird dabei am häufigsten benutzt.
Aber auch folgende kommen vor: Haftmittel, Patte und Kleber, Handballwachs, Ballharz

Handball Harz in der Kritik

Gerade in den letzten Tagen habe ich viel über Kommunen gelesen, die Hallen für Handballer immer uninteressanter machen. Natürlich ist man als aktiver Spieler ständig mit dem Thema beschäftig. „Nimm nicht zu viel Harz“, „Heute trainieren wir ohne Harz, da der nächste Gegner keine Backe erlaubt“ und „Bitte nicht an die Schuhe“ – wobei sogar ich letzteres nicht mache und auch nicht verstehe, wie man als Spieler soviel Harz brauch, dass das auch zwingend an den Schuhen gebunkert werden muss. Letzteres wird auch häufig in Hallen, wo es erlaubt es Backe zu benutzen, nicht mehr gestattet.

Natürlich ist die ursprüngliche Form, das Naturharz, nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung. Auch zu meinen „Jugendzeiten“ gab es bei uns noch Naturharz. Heute ist das kaum noch ein Thema – wenn Handball Harz, dann wird in den meisten Hallen nur noch wasserlösliches Handball Harz erlaubt.

Handball Harz – ohne geht es nicht!

Der Backe haben wir es zu verdanken, dass wer Handballsport noch schneller und attraktiver geworden ist. Viele Spielzüge, Wurfvarianten und Pässe sind nur mit dem Zusatzmittel spielerisch möglich.
Meine Meinung ist da ganz klar – ohne Handball Harz geht es nicht. Klar kann ich aber auch verstehen, wenn viele Städte mit den enormen Reinigungsaufwand nicht einverstanden sind.
Da müssen wir uns aber an die eigene Nase fassen:
– soviel Backe wie nötig
– keine Backe an die Schuhe
– direkt ersichtliches Handballharz entfernen – das geht in der Regel mit dem Finger – aber später mehr dazu

Die effektivste Maßnahme ist eine Aktion im Verein, wo jede Mannschaft daran beteiligt wird, die Halle zu reinigen.  Wenn man das zu dritt oder viert machen soll, wird das nur Unzufriedenheit zu Folge haben. Wenn man aber 2 Mannschaften dazu verpflichtet, wird diese Aktion vielleicht 30 – 60 Minuten dauern. So erspart man sich eine Menge Ärger mit dem Hallenwart und dann auch entsprechend mit der Stadt.

Wo wir auch schon beim nächstem Thema wären. In den folgenden Punkten gehe ich auf die Entfernung von Handball Harz ein – dabei beziehe ich mich hauptsächlich auf die Entfernung von wasserlöslichem Harz.

Heute vorgestellt: Handball Harz vom Ball entfernen

Leider ist unser geliebtes Handball Harz nicht bei jedem beliebt. Somit müssen wir einen Weg finden, diesen wieder zu entfernen.

Praktische Mittel

  1. Der Ball sollte beim Reinigen warm sein – dadurch löst sich die Backe schneller
  2. drückt 2 Bälle kräftig gegeneinander und zieht sie schnell wieder auseinander
  3. hat man keinen 2. Hall zur Hand, nimmt man mehrere Backereste und forme sie zu einer Kugel und macht das selbige wie unter Punkt 2

käuflich zu erwerbende Hilfsmittel

 

Wer das nötige Kleingeld hat, kann sich auch eine Maschine dafür kaufen 😉

In den nächsten Beiträgen:

Handball Harz vom Boden entfernen – Lese hier unseren Beitrag – mit 2 nützlichen Tipps, den Harz vom Boden entfernen
Handball Harz von den Händen entfernen
Handball Harz von der Kleidung entfernen – in Arbeit
Handball Harz Anbieter – in Arbeit

 

Deine Meinung ist Gefragt

Mich würde folgendes Interessieren:

Ist bei euch noch Handball Harz erlaubt?
Welche Vorteile und Nachteile hat der Handball Harz in euren Augen?
Wie reinigt Ihr eure Bälle?

Unter allen Kommentaren verlose ich ein kleines Geschenk – Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was es werden wird, oder? 😉
Die „Mini-Verlosung“ endet mit dem 10 Kommentar und wird zufällig entschieden. Danach dürfen natürlich weitere Kommentare und Diskussionen geführt werden.

my BHV View – Handball App Bayern – für euch getestet

my BHV View – Handball Tabelle, Spielergebnis, News für Bayern

Heute haben wir wieder eine kostenlose App für das Smartphone getestet. Das my BHV View – Handball App für Bayern ist wirklich Klasse und sollte auf alle Handballverbände ausgeweitet werden.

Ob als Handball Fan, Trainer oder Spieler – hier hast du schnell und einfach alle Ligen auf einem Blick und kannst zusätzlich Favoriten anlegen.

Bei meiner Recherche war ich erst etwas irritiert, da BHV sowohl für den Badischen Handball Verband, wo derzeit die Rhein-Neckar Löwen das Maß aller Dinge ist, als auch für den Bayerischen Handball Verband steht. Sei’s drum – Handball wird überall gespielt 😉 Und bei der Wahl zur besseren App von beiden, hat konkurrenzlos dieses hier gewonnen.

Der Aufbau ist simpel und schnell zu verstehen. Zu Beginn kann man sich direkt die Favoriten anlegen und wählt dazu eines der folgenden Regionen aus:

– Alpenvorland
– Altbayern
– Mittelfranken
– Oberbayern
– Oberfranken
– Ostbayern
– Schwaben
– Unterfranken

Die App ist leider nur auf die Ligen der o.g. begrenzt, was die Zielgruppe stark einschränkt. Das gute ist, die App lässt hoffen, dass diese noch ausgeweitet wird, da die Grundlage dafür geschaffen wurde.

Beim Test war die letzte News leider vom 15.01.2014 – Schade, aber auch das liegt sicherlich auch an der Zielgruppe, die stark eingegrenzt ist.
Dafür ist aber der Spielplan & die Tabelle aktuell. Außerdem besteht die Möglichkeit, während oder vor der Fahrt zum Auswärtsspiel nochmal die Adresse zu prüfen. Es sind alle Sporthallen mit Adresse gespeichert.

 

 

 

Hier direkt zur Handball App: myBHV VIEW – Deine Handball App für Bayern! – Laurenz Glueck und Marcel Zuefle GbR

Intersport Angebote der Woche ASICS Herren Laufschuhe

Intersport biete diese Woche eine tolle Aktion auf ASICS Herren Laufschuhe Gel-Chart M.

Wer also in der Sommerpause sich schon einmal mit günstigen Laufschuhe für die kommende Saisonvorbereitung kaufen möchte, sollte sich das Angebot von Intersport mal genauer anschauen.

Die ASICS Herren Laufschuhe – Gel-Chart M erhält man derzeit in den Größen: 44, 45, 46, 47/46, 47-48



Weitere Angebote bei Intersport:

ENERGETICS Damen Sporthose »Zeebik«
Preis: 24,95€ statt 34,95€

PRO TOUCH Sporttasche »Teambag Force«
Preis: 19,95€ statt 24,95€

McKINLEY Trekking-Rucksack »Alpin-RS Tilicho 30«
Preis: 59,95€ statt 89,95€

Zusätzliche Aktion:
Gratis-Artikel bei Icebreaker – Bei einem Einkauf von Icebreaker Produkten im Wert von mindestens 45 Euro erhalten die Kunden ein Icebreaker Halstuch „Flexi Chute“ gratis!

 

 in Intersport Angebote der Woche ASICS  Herren LaufschuheUnd eine Verlosung bis zum 31.05.2014 – Haglöfs Rucksack

Abonniere den Newsletter und gewinnen einen funktionalen Trekking-Rucksack.

Vorteile im INTERSPORT-Newsletter:
– Jetzt anmelden und bis 30.05.14 an der Verlosung teilnehmen
– Neuigkeiten und Trends aus Ihrer Sportwelt
– Exklusive Rabattaktionen und Gutscheine für Newsletter-Abonnenten
– Serviceaktionen sowie Tipps und Tricks vom Sport-Experten
– Aktuelle Events im Onlineshop und bei unseren INTERSPORT-Partnern

 


Gewinnspiel – Buch Projekt Gold – handsigniert von Heiner Brand

Gewinnspiel – Gewinne das Buch „Projekt Gold“, welches von Heiner Brand handsigniert wurde.

Wir verlosen das handsignierte Buch „Projekt Gold“ von der Handball-Legende Heiner Brand und Jörg Löhr. Original Bilder weiter unten.

Das Gewinnspiel ist beendet – unser aktuelles Gewinnspiel zum handsigniertem Trikot der Rhein-Neckar Löwen findest du hier: handsigniertes Trikot Rhein-Neckar Löwen


Teilnahmebedingung:


Was kann ich Gewinnen?

Das Buch „Projekt Gold“ – Gebundene Ausgabe mit 357 Seiten inkl. Unterschrift von Heiner Brand und Jörg Löhr

Wie lange läuft das Gewinnspiel?
Der Gewinnspiel startet sofort und Teilnahmeschluss ist der 01.06.2014 um 18:00 Uhr

Wer darf alles am Gewinnspiel teilnehmen?
Teilnehmen darf jede natürliche Person, die in Deutschland und Österreich lebt und außerdem das 18. Lebensjahr erreicht hat.

Was kostet das Gewinnspiel?
Das Gewinnspiel ist kostenlos. Wir übernehmen die kompletten Versandkosten.
Als Fan und als Newsletterempfänger hast du jederzeit die Möglichkeit, dich wieder abzumelden.
Der Gewinner erhält eine Nachricht von uns und muss uns innerhalb von 2 Wochen seine Adresse mitteilen. Diese wird nicht gespeichert sondern dient ausschließlich zum Versand des Buches

Wie nehme ich am Gewinnspiel teil?
Werde Facebook Fan oder trage dich in unserem Newsletter ein.
Doppelte Chance erhalten die, die sich für beides entscheiden. Denn jeder Facebook Fan und jeder Newsletterempfänger landet einzeln im Lostopf.

Unsere Facebook Fanseite findest du hier: https://www.facebook.com/handballangebote

Im Newsletter kannst du dich hier eintragen:


Das Buch „Projekt Gold“ gibt es auch bei Amazon:

Tickaroo – Test Handball Liveticker App




Tickaroo im Test – Handball Liveticker für deine Mannschaft

Wie oft hört man, dass ein Freund oder Fan leider nicht zum Spiel kommen kann, aber später unbedingt das Ergebnis wissen möchte. Ich habe das häufig genug gehört und mich etwas umgeschaut, ob es nicht auch bessere Möglichkeiten gibt, nur das Ergebnis zu schreiben.

Mit Tickaroo habe ich ein App gefunden, was eine Unmenge von Features für euch bereit hält.

Was kann Tickaroo alles?
– folge andere Liveticker
– veröffentliche deine Liveticker Facebook, bei Tickaroo
– veröffentliche den Liveticker auf deiner Vereinsseite / Webseite
– Lade Freunde ein, deinen Liveticker zu folgen
– Login über Smartphone App oder am PC
– Kommentare & Nachrichtenfunktion
– Besucherstatistiken

Und so sieht es aus, wenn Ihr den Liveticker auf der Webseite anzeigt – 3 verschiedene Aktionen möglich:

Integriere mit diesem Widget den kompletten Ticker ganz einfach auf deiner Webseite

Ideal für den Content-Bereich Deiner Webseite oder Deines Blogs (z.B im Spielbericht)

Das Sidebar Scoreboard ist kompakter und nimmt in der Höhe 50px weniger Platz ein

Hier geht es direkt zum App von Tickaroo:
Tickaroo Sport Live Ticker – Tickaroo GmbH

FAZIT:
Einfach nur genial. Die App ist kostenlos und lässt keine Wünsche offen. Bei Ereignisreichen Handballspielen kann es allerdings stressig werden, mit den Aktionen hinterher zu kommen. Hier gibt es aber auch wieder ein Vorteil – die Aktionen können bearbeitet werden.

Du hast selbst ein Ticker auf Tickaroo? Dann schreibe uns ein Kommentar mit dem Link zu deiner Mannschaft.

Runners Point Gewinnspiel bis 31.05.2014

RUNNERS POINT mit Gewinnspiel für alle Handballer, die gerne und viel Laufen! 😉

Ich gehöre nicht zu denjenigen, die sich für die Saisonvorbereitung begeistern lassen. Aber, das Konditionstraining gehört nun mal dazu. Und es gibt tatsächlich Mitspieler, die das Laufen als Entspannung sehen.

Das folgende Gewinnspiel könnte aber für Laufmuffel und Laufprofis interessant sein. Schließlich kann man einen Aufenthalt für ein Laufcamp seiner Wahl gewinnen – inkl. Hotelkosten mit Halbpension, An- und Abreise zum Camp und Lauftraining inkl. Anleitung und Lauftipps. Somit werden sogar Laufmuffel, wie ich es bin, viel Spaß haben.

Die Laufcamps sind u.a. in Spanien und Portugal, direkt am Meer. Aber auch Höhentrainingslager in den Alpen ist ein mögliches Ziel.

 

Mit RUNNERS POINT und BROOKS 1 Woche im RUNNER’S WORLD Laufcamp gewinnen!

Gewinne mit RUNNERS POINT und BROOKS eine unvergessliche Woche im RUNNER’S WORLD Laufcamp deiner Wahl. Trainiere mit den besten Experten und Redakteuren von RUNNER’S WORLD. Gewinne einen von zwei Startplätzen im RUNNER’S WORLD Laufcamp 2015, inkl. An- und Abreise zum Camp, Hotelkosten inkl. Halbpension und Lauftraining inkl. Anleitung und Lauftipps. Teilnahme, alle Infos und Teilnahmebedingungen auf der Internetseite von RUNNERS POINT. Teilnahmeschluss ist der 31.05.2014.

Hier geht es zum Gewinnspiel: 
Mit RUNNERS POINT und BROOKS 1 Woche im RUNNER’S WORLD Laufcamp gewinnen!

 in Runners Point Gewinnspiel bis 31.05.2014

Handball-Angebote.de goes Facebook

Das Projekt Handball-Angebote.de ist knappe 2 Wochen alt und übersteigt bereits jetzt unseren Erwartungen. Das Konzept, für Mannschaften, Trainer, Spieler und Fans einen Blog zu veröffentlichen ist ein riesen Erfolg. Natürlich wissen wir, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, aber die Motivation ist ungebrochen.

Bereits heute haben wir mehrere hundert Besucher pro Tag! Wahnsinn, das hätten wir vor 2 Wochen nicht für möglich gehalten. Speziell unser erstes Interview mit Benny Pridat zieht sehr viele Besucher an. Somit möchten wir euch auch in Zukunft spannende Interviews mit Spielern und Verantwortlichen aus den verschiedensten Vereinen präsentieren.

Aber auch unsere beiden Testberichte zum Hummel Handball und der Hummel Handballtasche sind beliebte Einstiegsseiten.

Da wir kurze Beiträge (sog. Shortnews) im Blog vermeiden möchten, haben wir jetzt auch eine Facebook Fanseite eingerichtet, wo wir mit euch über aktuelle Spielstände, neue Beiträge und tollen Gewinnspiele diskutieren möchten. Wir freuen uns über jeden neuen Fan und schenke auch DU uns dein „Gefällt mir“

Vielen Dank.

https://www.facebook.com/handballangebote

Benjamin Benny Pridat im Interview: „Ein Zweitligist schlägt das große Atlético“

Er könnte der Handball Manager von morgen sein. Benjamin Pridat ist erst 27 Jahre jung, und hat schon mehr erreicht, als viele andere in den amtierenden Ämtern. Freut euch auf ein spannendes Interview mit interessanten Einblicken in den spanischen Handball und wie man aus kaputten Trikos neue herbeizaubert.

 

Handball-Angebot.de: Benny, stell Dich doch kurz unseren Lesern vor.
Benny Pridat: (lacht) Gleich die schwierigen Fragen am Anfang. Ich heiße Benjamin Pridat, jedoch ist das kurze Benny eher geläufig. Ich bin 27, gebürtiger Hamburger und derzeit in Köln dabei mein Studium an der Deutschen Sporthochschule zu beenden. Seit ich fünf Jahre alt bin spiele ich Handball und habe dem Handball so einiges zu verdanken.

 

HA: In wie fern?
BP: In positiver Hinsicht. Ich denke, gerade der Handball hat den Charakter geformt, der ich heute bin. Im Team reifen, früh mit älteren spielen und daraus wachsen, Verantwortung übernehmen, seinen Platz kennen, Respekt lernen. Freundschaften schließen, teil verschiedener Handball Familien zu sein. Das sind schon einige Erfahrungen die ich nicht missen will.

 

HA: Welcher ist Dein Lieblingshandballverein?
BP: Mit fünf war ich zum ersten Mal in der Ostseehalle (anm. d. red. seit 2008 Sparkassen Arena), an viel kann ich mich nicht erinnern, außer an eine sehr große Halle, sehr viele Menschen und dass laut meinem Opa die richtige Mannschaft gewonnen hat (lacht). Seitdem ist der THW Kiel immer wieder der größte Magnet der mich in die Bundesligahallen treibt. Zuletzt gegen Gummersbach im Februar. Ich versuche mindestens ein Spiel pro Saison zu sehen. Meine Freundin ist Flensburgerin und hackt mir nun wahrscheinlich doch noch den Kopf ab. Aber ich sympathisiere auch wegen der vielen Dänen immer häufiger mit der SG Flensburg-Handewitt. Nur bei direkten Begegnungen trage ich recht deutlich die „Zebrabrille“. (lacht)

 

HA: Was waren deine größten sportlichen Erfolge?
BP: Das war sicherlich der Sieg im spanischen Pokalachtelfinalhinspiel mit Escubal Badajoz gegen Atlético Madrid. Zu Hause vor fantastischen Anhängern haben wir damals mit einem Tor gewonnen. Die ganze Mannschaft hat am Rande des Möglichen, manche darüber hinaus, gespielt. Ein Zweitligist schlägt das große Atlético. Da stand die Halle auf dem Kopf. Das war Wahnsinn. Man stelle sich vor, Bengalos in der Halle. Das war was neues, das kannte ich so nicht. Das war schon was. Aber unser forscher Auftritt wurde dann auswärts mit einem deutlichen Ausrufezeichen von sieben Toren seitens der Madrilenen wieder hergestellt und wir schieden, bitter aber verdient, aus.

 

HA: Welche waren deine größten sportlichen Misserfolge?
BP: Das spanische Pokalendturnier hätte ich gern gespielt. In Spanien gibt es kein Final4 wie in Deutschland, dort wird ab dem Viertelfinale in vier Tagen ein Turniermodus gespielt. Nach der Niederlage in Madrid war ich schon sehr bedröbbelt. Davon abgesehen sehe ich jede Niederlage als Misserfolg, bin aber ganz gut darin Misserfolge zu vergessen. (lacht)

 

HA: Auf http://marjorie-wiki.de/wiki/Benjamin_Pridat gibt es bereits interessante Informationen über Dich. Stimmen alle?
BP: (lacht) Das ist eine Geschichte… Oh ja, zu diesem Artikel habe ich schon häufiger Nachrichten von ehemaligen Schulkameraden bekommen. Ich war nahezu fasziniert welche Kenntnisse der Autor über meine Daten hatte. Ohne in das Reich der Mythen und Sagen abzutauchen hat er aber einen guten Abriss der Zeit im Handball getroffen. Nur, dass ich mich nicht als Teil der Kopenhagener Mannschaft bezeichnen würde, die sich für den EHF Pokal qualifiziert hat. Ich habe in Kopenhagen bloß acht Wochen mittrainiert. Und war einmal im Kader auf Grund von Verletzungen. Das waren kostenlose erste Reihe Karten – immerhin das Spiel haben wir mit mir auf der Bank gewonnen. (lacht)

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Escubal Badajoz – u.a. u.r. Nr. 13. Fernando Hernández Weltmeister von 2005 und Olympiasieger von 1996 und in Zivil, Juancho Pérez ebenfalls Weltmeister und Olympiasieger

HA: Du warst in deinen noch Jungen Jahren aber nicht nur Spieler – Stimmt es, dass du bereits in zwei Vereinen mit Managertätigkeiten unterwegs warst. Welche waren das und vor welchen Herausforderung standest du?
BP: Eigentlich sind es drei. Doch bloß zwei davon tragen Rang und Namen. Angefangen hat alles in Spanien beim Zweitligisten Escubal Badajoz. Als ich aus Spanien wieder kam, hatte ich Feuer gefangen und habe direkt ein Ehrenamt in einem kleinem Verein beim TuS Königsdorf in Köln „geschaffen“. Und dadurch bin ich noch nebenbei beim TSV Bayer Dormagen reingerutscht.
In Spanien wurde uns Spielern im November gesagt, dass der Verein die Januargehälter nicht mehr zahlen kann. Und auf Grund dieser Tatsache ist der Verein auf mich zugekommen und hat mich um Hilfe gebeten. Sie wussten, was ich studiere und nach kurzem Blick über die doch chaotische Situation habe ich mich entschlossen, das anzugehen und zu helfen.

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„Man stelle sich vor, Bengalos in der Halle. Das war was neues…“

HA: Wie lief das ab?
BP: Zuerst mal im sehr geheimen. Es wusste bis kurz vor Ende meiner Zeit in Spanien bloß der Vorstand und der Präsident von meiner Arbeit. Alles was ich tat, wurde unter das Haupt des Präsidenten gelegt. Und er hat wirklich sehr gute Schweigearbeit geleistet. Nachdem ich einen Überblick und einen Gesamteindruck hatte musste ich sehr schnell neue Sponsoren finden, beim Verband vorsprechen, die Stadt überzeugen, den Großteil der vorhandenen Sponsoren beruhigen…

HA: Alles auf Spanisch? Das klingt nach Stress.
BP: Die Sprache war kein großes Hindernis. Ich spreche ja zum Glück Spanisch. Zwar musste ich teilweise auch gängige englische Vokabeln übersetzen, aber nach einiger Zeit hat man ja den geschäftlichen Vokabelstamm auch drin. Es war aufregend, ja. Stressig nicht. Auch weil sich schnell Erfolge einstellten. Das ganze System in Spanien funktioniert ganz anders als bei uns. Hier muss man im gleichen Fall zur Bank, mit Sachwerten bürgen um Geld zu bekommen. In Spanien läuft man zu Vater Staat. Ich bin den Weg neuer Sponsoren gegangen und hatte glücklicherweise Erfolg. Zwei große und zwei kleine Sponsoren später war die Saison gerettet und die nächste wäre auch „gedeckelt“ gewesen, wenn man wirtschaftlich gehandelt hätte.

HA: Wie ist es ausgegangen?
BP: Für mich persönlich sehr gut. Ich habe alles was ich mir vorgenommen hatte erreicht. Kein Mitarbeiter musste gehen, alle haben in dieser Saison ihr volles Gehalt bekommen. Die Halle war am Ende mit im Schnitt 1.700 Zuschauern besser besucht als am Anfang. Und sportlich waren wir im Mittelfeld der Tabelle. Die Spieler und Trainer haben ihre Ausfälle überwiesen bekommen, der Verein hatte am Ende der Saison sogar einen kleinen „Überschuss“ der in ein Grillfest als Dank an die Fans fließen sollte. Jedoch habe ich dann erfahren, als ich wieder in Deutschland war, dass Verein sich zurückgezogen hat und das obwohl mit meiner letzten Kenntnis die folgende Spielzeit auf gesunden Füßen gestanden hätte. Natürlich haben einige wichtige Spieler den Verein verlassen, aber es wäre noch genug Zeit gewesen eine schlagfertige Truppe auf die Beine zu stellen, außerdem waren Extremadura (anm. d. red. Bundesland im Westen Spaniens) vier riesige Talente noch ohne Angebot. Mit ein bisschen mehr Willen, hätte man dort was richtig gutes Aufbauen können.

 

HA: Gab es unangenehme Situationen?
BP: Unangenehm nicht, aber da waren schon ein zwei Situationen die skurril waren. Bei den Auswärtsspielen habe ich auch im Hotel weiter für den Verein gearbeitet. Aber das hätte ja mein Freund und Mannschaftskollege auf der anderen Seite des Zimmers irgendwie mitbekommen, also hieß mein Verein auf dem Zettel nicht „Escubal Badajoz“ sondern „Hamburger HBC“ und die Sponsoren nicht „luanvi“ oder „Caja Badajoz“ sondern „Adidas“ und „Hamburger Sparkasse“. Heute lachen wir darüber. Oder am Ende meiner Zeit hätte ich fast Mercedes-Benz in Extremadura als Partner gewonnen, aber der Fakt, dass ich nicht noch eine Saison geblieben bin, was von vorn herein feststand, hat dann mit dem fertigen Vertrag in der Hand dazu geführt, dass der Herr ohne einen Deutschen in der Mannschaft keine Verbindung mehr zu seinem deutschen Unternehmenszweig sah. Leidenschaftlich unberechenbar, sind die Spanier. (lacht)

 

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„In kaputten Trikots spielt man nicht!“.

HA: Und wie ging es dann in Deutschland weiter?
BP: Als ich wieder nach Köln zurückging, habe ich in Königsdorf nahe Köln eine handballerische Heimat gefunden. Das Studium und meine Arbeit lassen keinen hohen Handball mehr zu. Ich schaffe es nicht mehr jeden Tag zu trainieren. Jedoch stimmten dort die Rahmenbedingungen der ersten Mannschaft nicht. Keine Mannschaft sollte in kaputten Trikots spielen, aber die Kasse war leer. Die Jungs jedoch waren klasse! Also bin ich auf eigene Faust los und habe mit meinem bewerten Konzept aus Spanien, bloß mit kleineren Zahlen, schnell viele Sponsoren gefunden, die einen gemeinsamen Weg einschlagen wollten. Davon gehen nun viele in das dritte Jahr des Engagements. Für einen Verbandsligisten ist das schon was Großes.

HA: Und der TSV Bayer Dormagen wurde dann auf Dich aufmerksam?
BP: Wie genau der TSV auf mich gekommen ist, konnte ich mir nicht ausmahlen, jedoch klingelte abends das Telefon und dann habe ich mich am nächsten Tag auf den Weg nach Dormagen gemacht- mit Lebenslauf im Gepäck. Später erfuhr ich, dass eine gute Bekannte jemanden von mir erzählt hatte.

HA: Und dann?
BP: Wurde ich von Gesamt-Koordinator Björn Barthel „verhaftet“. Er brauchte Hilfe und ich habe angefangen den Spieltag zu organisieren und ihm während des Spiels den Rücken frei gehalten, damit er mit den Menschen in Kontakt gehen konnte, oder mit wichtigen Sponsoren zu sprechen. Dann bin ich aber zusätzlich schnell als Assistenz ins Marketing und auch immer wieder in die Presseabteilung gerückt. Ich habe überall geholfen und gearbeitet wo ich gebraucht wurde. Saß in Sitzungen beratend dabei, habe Ideen geliefert.
Hauptsächlich arbeite ich aber im Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit. Wir mussten ja gerade im ersten Jahr viel Vertrauen zurück gewinnen nachdem der Verein vor drei Jahren in die Insolvenz ging. Aber das haben wir mit unserem stetigen Weg geschafft und sind nun ein sehr gut aufgestellter Ausbildungsverein.

 

 

HA: Der gerade wieder in die 2. Liga aufgestiegen ist.
BP: Ja, das ist richtig und macht alle sehr stolz. Dieser Verein gehört in den Profi-Handball! Bedeutender ist allerdings, dass nach der letztjährigen Meisterschaft, die gute Arbeit bestätigt wurde. Wobei wir das nicht hätten planen können. Die Konkurrenz war sehr stark und auch ein zweiter Platz wäre eine gute Saison gewesen. Aber so ist es natürlich schöner.

HA: Offensichtlich hast du die Gabe, Vereine aus der finanziellen Not zu retten oder zumindest die richtige Richtung vorzugeben – warum bist du noch nicht von den großen Vereinen engagiert worden?
BP: Ich sehe das sehr pragmatisch. Zuerst einmal muss ich mich mit dem Verein identifizieren können. Bei den meisten ist aber das überhaupt kein Problem. Dann gibt es nun mal nicht viele Stellen in der Branche. Wer kann noch einen hungernden Mund stopfen? Nicht viele Vereine verfügen über genügend Ressourcen und ich habe auch nicht das größte Netzwerk oder Vitamin B um mit der richtigen Person zum richtigen Zeitpunkt „ausversehen“ in Kontakt treten zu können.

 

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„da würde ich sofort einen Lebenslang Vertrag unterschreiben“

HA: Wenn du diese aber hättest, bei welchem Handballverein würdest du gerne arbeiten?
BP: Da ich mich im Norden zu Hause fühle wäre jeder Verein in Hamburg und Schleswig-Holstein interessant. Allerdings wären da schon ein, vielleicht zwei Vereine, da würde ich sofort einen Lebenslang Vertrag unterschreiben.

HA: Und das sind?
BP: Ich schließe mir doch keine Türen bevor ich sie geöffnet habe (lacht).

HA: Was steht bei Dir als nächstes an?
BP: Zunächst mache ich diesen Sommer mein Studium zu Ende und dann werde ich versuchen so schnell wie möglich einen guten Job im Norden zu bekommen, um nebenbei vielleicht das fehlende Netzwerk im Handball zu spinnen. Noch schreibe ich das ja nicht ab. (lacht)

HA: Du hast uns das erste Interview gegeben. Möchtest du uns noch was mit auf den Weg geben?
BP: Da könnte ich nun einige Floskeln raushauen, aber am Ende denke ich, ist es wichtig, sich mit dem was man macht zu 100% identifizieren zu können. Wenn ihr weiter für die Sache so brennt, dann wird diese Geschichte hier erfolgreich. Wer weiß, vielleicht dreht sich der Spieß in der Zukunft um und ich werde mit Fragen an euch zurückkommen, wie der Erfolg kam, oder ähnliches. Oder wir entwickeln uns parallel und ich komme für ein zweites Interview nochmal zu euch, nur in höherer Position, mit einem guten Verein im Rücken.

Handball-Angebot.de: Ist das ein Versprechen?
Benny Pridat: So wahr ich hier sitze und darauf könnt ihr euch verlassen!

 

Vielen Dank für das interessante Interview. Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute und sind uns sicher, dass wir nochmal was von Dir hören werden. 😉

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Hummel Handballtasche BIG TROLLEY BAG BLACK/SILVER im Test

Die Hummel Handballtasche BIG TROLLEY BAG BLACK/SILVER im Test

Der Alleskönner unter den Handballtaschen. Ich habe lange nach einer guten Tasche gesucht und war immer etwas zu geizig. Viele Handballtaschen die als Trolley angeboten waren, kosteten mehr als EUR 100,- oder haben mir nicht gefallen. Diese ist günstig und sieht auch noch gut aus.

In der Größe haben wir ein paar Punkte abgezogen, weil die Handballtasche dann doch an der einen oder anderen Stelle zu groß war.
Bei der Anzahl der Fächer gab es von uns volle Punktzahl. Hier bleibt kein Wunsch offen. Ob das Fach für die Schuhe oder die kleinen Taschen am Rand für das Duschbad. Wer hier seine Handballklamotten nicht unterbekommt, hat was falsch gemacht. Wir haben sogar schon gesehen, dass der ein oder andere Bierkasten (natürlich Alkoholfrei) damit transportiert wurde. Also, Hallenwart und Trainer aufgepasst – in der Handballtasche ist manchmal mehr drin, als euch lieb ist.

Details zur Hummel Handballtasche BIG TROLLEY BAG BLACK/SILVER:
Material: 100 % reißfestem Nylon
Fächer: 4 im Außenbereich / eine Haupttasche im Innenbereich inkl. ein Fach als Netz um beispielsweise einen Schlüssel oder weitere lose Dinge unterzubringen. Alle sind mit Reißverschlüssen versehen
Transport: 2 stabile Räder und Kunststoff Ausziehgriff für einen bequemen Transport
oder 2 lange gepolsterte Schlaufen für den Transport, wo das ziehen der Tasche nicht möglich oder gewollt ist.
Größe: Länge 72cm x Höhe 45cm x Breite37cm

weitere Handballtaschen im Preisvergleich in Hummel Handballtasche BIG TROLLEY BAG BLACK/SILVER im Test